20.01.2026 | Am 20. Januar 2026 begrüßte die IG Metall Landau rund 100 Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang im Gloria Kulturpalast. Unter den Teilnehmenden waren zahlreiche aktive Betriebsräte und Vertrauensleute sowie politische Vertreterinnen und Vertreter von CDU, SPD, FDP, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und Volt.
Der 1. Bevollmächtigte Marc Tinger blickte in seiner Rede auf das turbulente Jahr 2025 zurück. Besonders die Schließung von Nolte Möbel mit ehemals über 1.400 Beschäftigten habe gezeigt, wie verletzlich industrielle Arbeitsplätze in der Region seien.
„Industrielle Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht starke Mitbestimmung und eine starke IG Metall“, betonte Tinger.
Gleichzeitig hob er Erfolge hervor – etwa neue Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung bei Daimler Truck Wörth und Mercedes‑Benz GLC Germersheim, die vielen Beschäftigten langfristige Stabilität bieten.
Die betrieblichen Berichte aus der Region machten deutlich, wie unterschiedlich die Situationen in den Unternehmen derzeit sind:
Marc Tinger machte deutlich, dass in der Südpfalz noch immer 7.000 bis 8.000 Beschäftigte ohne jegliche Form betrieblicher Mitbestimmung arbeiten. Das will die IG Metall 2026 ändern: Ziel ist die Gründung zahlreicher neuer Betriebsräte.
In Richtung der anwesenden Politikerinnen und Politiker formulierte Tinger einen klaren Appell:
„Wir brauchen Politik, die Arbeitsplätze verteidigt. Die IG Metall tut das längst – und wir sind eine starke Stimme in der Südpfalz.“
Im Zentrum stehe dabei: Respekt, Würde und gute Arbeit, von der Familien leben können.
Für das neue Jahr kündigte die IG Metall drei große Schwerpunkte an:
Der Neujahrsempfang endete mit vielen intensiven Gesprächen und der klaren Botschaft:
„Wir halten zusammen. Wir bestimmen mit. Und wir kämpfen für die Zukunft unserer Region.“
Neujahrsempfang 2026 der IG Metall Landau
Fotos: IG Metall Landau