Erinnerungskultur

9. November - Gedenken an drei Weltereignisse

  • 08.11.2021
  • Politik

Mit je einer Gedenkveranstaltung in Landau und Speyer will der DGB mit weiteren Partnern an die Pogrome von 1938 sowie die Verfolgung und Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus erinnern. Ralf Köhler, Bevollmächtigter der IG Metall Landau ergänzt, dass der 9. November zugleich als Jahrestag der Ausrufung der Republik 1918 und des Mauerfalls 1989 für den mutigen Kampf für Freiheit und Demokratie in die Geschichte eingeht.

In Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 und als Mahnung an die Verbrechen gegen die Juden in Deutschland lädt der Speyerer Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbunds für Dienstag, 9. November, zu einer Gedenkveranstaltung ein. Treffpunkt ist 16:45 Uhr am St.-Georgs-Brunnen auf Höhe der Maximilianstraße 90. Um 17 Uhr geht es im Schweigegang zum Gedenkstein am Platz der alten Synagoge, Ecke Heydenreichstraße/Hellergasse, der an die jüdische Gemeinde und ihre Opfer erinnert. Anschließend eröffnet der DGB-Stadtverbands-Vorsitzende Axel Elfert die Gedenkveranstaltung. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) und Generalvikar Andreas Sturm vom Bistum Speyer werden ebenfalls Worte an die Teilnehmer richten.

 

Landau. Auch in diesem Jahr erinnert die Stadt Landau an die Opfer der Novemberpogrome im Jahr 1938.

Am Dienstag, 9. November, findet ab 17 Uhr am Synagogenmahnmal auf dem Elias-Grünebaum-Platz eine Gedenkveranstaltung statt. Interessierte Bürger sind eingeladen.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch hält eine Ansprache und legt einen Kranz am Mahnmal nieder. Die Dekane Axel Brecht und Volker Janke sprechen ein ökumenisches Gebet. Im Anschluss werden Zeitzeugenberichte verlesen, die die Tage vom 9. bis zum 12. November schildern, und Gedichte vorgetragen. Die musikalische Begleitung der Gedenkveranstaltung übernehmen Peter Damm am Saxofon und Michael Letzel am Akkordeon.

Auch in der Stadt Landau brannte in der Reichspogromnacht vor 81 Jahren die Synagoge. In den Tagen darauf wurden Landauer Juden verfolgt und deportiert und ihre Wohnungen und Geschäfte demoliert.

 

Veranstaltungen der IG Metall Geschäftsstelle

Am 9. November findet sowohl die Sitzung des Ortsvorstandes als auch am Nachmittag die des regionalen Vertrauensleute-Ausschusses statt. In beiden Veranstaltungen werden wir uns mit diesen drei geschichtsträchtigen Ereignissen befassen.